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1. November 2023/

Hunde haben einen inneren Schaltplan, an dem sich biologische Prozesse halten. Das nennt man Homöostase und ist somit die Aufrechterhaltung eines dynamischen Gleichgewichts im Körper. Nimmt ein Hund z.B. zuviel Calcium auf, ist er in der Lage diesen Überschuss auszuscheiden. Mit diesem System haben sie die Möglichkeit, ihr inneres Milleu konstant zu halten. Aber wie jedes System, hat auch dieses seine Grenzen, an dem es bei Überschuss oder Mangel zusammenbricht.

Wird zuviel Calcium gefüttert, kommt es zu einem Überschusssymptom. Wird aber zu wenig Calcium gefüttert, holt sich der Körper das benötigte Calcium aus den Knochen, sodass immer genügend Calcium im Blut und für Stoffwechselvorgänge vorhanden ist.

Schauen wir uns in den Tabellen an, welche Auswirkungen ein Mangel/Überschuss an bestimmten Spurenelementen/Mengenelementen hat.

SpurenelementeFunktionMangelÜberschuss
FluorZahnschmelz,
Vorbeugung Osteoporose
-toxisch, abtreibend,
Zahnverfärbung
ManganEnzyme, FertilitätFruchtbarkeit schwindet
Skelettveränderung
-
EisenBlutbildung
Sauerstofftransport
Eisenmangelanämie
Lethargie
Erbrechen,
Absorbationsstörung von
Mangan und Phosphor
KupferPigment- und BlutbildungDepigmentierung, Anämie,
Bindegewebe gestört
Kupferspeicherung bei genetischer
Disposition
ZinkHaut, Haare, Krallen, ImmunsystemHautprobleme, Anorexiesekundärer Kupfermangel, Haarverlust, Pigmentveränderung
SelenAntioxidans, MuskulaturLeistungsschwäche, MuskelschwundApathie, Fellstoffwechselstörung
JodStoffwechsel (Schilddrüse)Hormonsystem, Haut- und FellbeschwerdenSchiddrüsenprobleme

MengenelementeFunktionMangelÜberschuss
NatriumElektrolyt, Wasserhaushalt, MuskulaturUnruhe, ErschöpfungGehirnödem, Blutdruck steigt, Salzvergiftung, Krämpfe, Durchfall
MangnesiumEnzymbildung, MuskulaturMuskelkrämpfeDurchfall, Nierenprobleme
PhosphorSehnen, BindegewebeVeränderung im BewegungsapparatHarnsteine
ChlorSalzsäure im Magen-Übersäuerung
KaliumTransportmoleküleMuskelkrämpfe, Blutdrucksenkung, UnruheHyperkalämie
CalciumBewegungsapparat, Nervenleitung, MuskulaturWachstumsstörung, Krämpfe, Eklampsie Mangel an Kupfer und Zink, Wachstumsstörung

Wechselwirkungen von Mineralstoffen:

Kommt es aufgrund von schlecht zusammengestellter Mineralstoffen zu Ungleichheiten in den Bedarfsverhältnissen, kann es zur Beeinträchtigung in der Aufnahme von Nährstoffen kommen.

  • Phytinsäure - ist in Getreidekörnern enthalten; wird Calcium mit Getreide zur gleichen Zeit gefüttert, kann die Calciumaufnahme behindert sein
  • Calcium - ein Überschuss verdrängt Zink und Magnesium
  • Vitamin E - stört die Aufnahme von Eisen und Zink
  • Vitamin D - fördert die Aufnahme von Calcium und Magnesium

Wenn man sich nun diese Beispiele ansieht, sollte man darüber nachdenken, ob und wie ich das Fertigfutter meines Hundes aufwerten kann.

Fertigfutter ist ein geschlossenes System. Greift man in dieses ein, kann es zu Unter- oder Überversorgung von Nährstoffen kommen.

Deshalb sollte man sich immer vorher erkundigen, bevor man aufs Geradewohl Zusätze zum Fertigfutter gibt.

16. Oktober 2023/

Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit, sollte auch das Immunsystem unseres Hundes gestärkt werden. Das Immunsystem schützt vor Erkrankungen. Ist das Immunsystem geschwächt, sind unsere Hunde anfällig für Infekte und Erkrankungen.

Aber was genau bedroht die Gesundheit unseres Lieblings? Und welche Krankheitserreger gibt es?

  • Bakterien, wie z.B. Helicobacter, die eine Magenschleimhautentzündung hervorrufen können
  • Viren, wie z.B. der Parvovirus, der die Parvovirose auslöst
  • Endo- und Ektoparasiten - Zecken, Flöhe, Milben, Würmer, Giardien

Der Abwehrmechanismus unserer Hunde

  1. Haut und Schleimhäute stellen im gesunden Zustand eine Barriere für Erreger dar
  2. Weiße Blutkörperchen können in der Lage sein, Erreger zu erkennen und zu vernichten
  3. Lymphozyten und Antikörper können körperfremde Moleküle erkennen und darauf reagieren

Eine Vielzahl von Abwehrmechanismen des Körpers befinden sich im Darm. Das bedeutet für unseren Hund, dass die Nahrung ein großer Faktor für ein gesundes Immunsystem ist.

Künstliche Zusatzstoffe im Futter werden genutzt, um es länger haltbar zu machen, seine Farbe und seine Konsistenz zu verändern und den pH-Wert zu stabilisieren. Aber was bedeutet es für den Organismus, wenn ein Futter täglich über mehrere Monate/Jahre mit synthetischen Vitaminen und anderen synthetischen Zusätzen, mit Konservierungsstoffen und minderwertigen Nebenerzeugnissen wie Federn, Krallen und Schnäbeln konfrontiert wird?

Das Futter, welches wir tagtäglich unseren Fellnasen füttern, sollte dem Körper gut tun und nicht eine weitere Komponente an Einflüssen sein, die ihn belasten.

Die Basis für ein gut funktionierendes Immunsystem ist die Ernährung.

Aber wie können wir unseren Hund in Sachen Immunsystem noch unterstützen?

  • regelmäßige Spaziergänge
  • Ruhe
  • Fütterung von Hagebuttenschalen (gemahlen)
  • Löwenzahn
  • Gerstengras
  • Heidelbeeren
  • Taigawurzel
  • Vitalpilze wie der Agaricus Blazei Murill (ABM), Maitake, Tremella Fuciformis (Silberohr)

Wie erkenne ich ein schwaches Immunsystem?

  • Abgeschlagenheit und Müdigkeit
  • wiederkehrende Infekte
  • Infektionen der Haut
  • gestörte Darmgesundheit

Wir können viel tun, um die Immunabwehr unserer Hunde zu stärken. Das kann in der kalten Jahreszeit sein oder wenn unsere Hunde sich von einer Krankheit oder Medikamenteneinnahme erholen müssen oder wenn sie besonderem Stress ausgeliefert sind.

Grundsätzlich ist es immer gut, auf ein starkes Immunsystem zu achten, denn das ist der Baustein der gesundheit.

Ein kranker Hund sollte natürlich immer einem Tierarzt/einer Tierärztin vorgestellt werden!

19. September 2023/

Ist Ihnen bekannt, dass ätherische Öle Ihrem Hund in unterschiedlichsten Situationen helfen können?

Sie können belebend, konzentrationsfördernd, beruhigend wirken. Das ist aber nur ein kleiner Auszug aus der Vielfältigkeit der ätherischen Öle.

Als kleines Beispiel möchte ich Ihnen das Patchouli Öl vorstellen.

Allgemeines:

  • es wird aus den Blättern der Patchouli - Pflanze gewonnen
  • es duftet moosig-rauchig, süßlich

Wirkung:

  • sehr hautpflegend
  • entzündungshemmend
  • venentonsierend
  • hilft bei trockener, rissiger und gereizter Haut
  • beruhigend

Anwendung:

  • Hauterkrankungen
  • 1. Hilfe bei Kraftlosigkeit und Erschöpfung
  • hilft bei Selbstzweifeln, innerer Unruhe
  • vermittelt Entspannung, Zufriedenheit und Sicherheit

5. September 2023/

Ich möchte Ihnen heute einen tollen Vitalpilz vorstellen, der in unterschiedlichster Weise Ihren Hund unterstützen kann.

Es ist der Agaricus Blazei Murrill - kurz ABM. Dieser Vitalpilz gehört zur Gattung der Champignons.

Der ABM enthält u.a. Polysaccharide, Trypthophan (Vorstufe von Serotonin, welches an der Regulierung von Stimmung und Schlaf beteiligt ist), mehrfach ungesättigte Fettsäuren, Mineralstoffe, B-Vitamine u.v.m. Er enthält eine hohe Menge an immunmodulierenden Stoffen, somit hat er einen hohen Einfluss auf das Immunsystem. ABM kann das Immunsystem stärken, aber auch bei einer Überreaktion das Immunsystem besänftigen.

Der Mandelpilz wird bei Tumorerkrankungen, Allergien, Hauterkrankungen und auch bei Bauchspeicheldrüsenproblemen eingesetzt. Er findet ausserdem Einsatz bei Erkrankungen durch den Leishmanioseerreger.

Er wirkt:

  • zytotoxisch
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell/antiviral
  • entgiftend
  • ausgleichend
  • als Antioxidant

Einsatz beim Hund:

  • Allergie
  • Immunsystem
  • Herzerkrankungen
  • Diabetes
  • Hepatitis
  • Pankreatitis
  • Verdauungsprobleme

Wenn Ihr Hund krank ist, Symptome zeigt, bitte immer den Tierarzt aufsuchen. Es muss immer die Ursache für eine Krankheit herausgefunden werden, bevor der Hund mit der Naturheilkunde unterstützt wird.

30. August 2023/

Wasser ist ein Nährstoff, der oftmals vergessen wird. Er liefert zwar keine Energie, ist aber unglaublich wichtig.

Wie viel Wasser ein Hund trinken sollte, richtet sich nach verschiedenen Faktoren. Die Umgebungstemperatur, die Aktivität des Hundes und Fütterungsmethode spielen dabei eine große Rolle. Die Spanne liegt bei 5-150 ml/kg Körpermasse.

TemperaturTrockenfutterNassfutter
Normale Körperaktivitätunter 20° C40-50 ml/kg Gewicht5-10 ml/kg Gewicht
über 20° C50-100 ml/kg Gewicht20-50 ml/kg Gewicht
Erhöhte Körperaktivitätunter 20° Cbis 100 ml/kg Gewichtbis 50 ml/kg Gewicht
über 20° Cbis 150 ml/kg Gewichtbis 100 ml/kg Gewicht

Der Wassernapf muss mindestens 2x täglich ausgewaschen und mit frischem Wasser befüllt werden.

Wenn der Hund zuwenig Wasser aufnimmt, sollte er mehrmals am Tag dazu animiert werden.

  • Trinkspiele
  • eine kleine Prise Gemüse- oder Hühnerbrühe
  • Hefe
  • Blut
  • fermentierte Produkte
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Hund isst fit

Sabine Schnapp
Hundetraining, Ernährungsberatung und Naturheilkundeberaterin für Hunde
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